Konzerte

Als ich 12 Jahre alt war, kam dieses Lied raus. Von da an war es mein absoluter Traum mal ein Konzert von R.E.M. zu besuchen.

Ich weiß gar nicht auf wievielen Konzerten ich war. Zwischen 15 und 23 bin ich regelmäßig auf Konzerte gegangen. Und ich war richtig krass drauf – haha. Ich stand immer vorne, vor allem bei R.E.M., ich habe diese Musik so sehr geliebt. Ich liebe die Lieder immernoch, aber ich würde mir das heute nicht mehr antun: Auf der Konzertkarte steht: Beginn 19 Uhr. Pustekuchen. Da beginnt allenfalls die Probe der Lichttechnik. Das tatsächliche Konzert beginnt zwischen 20.30-21.00 Uhr. DAVOR war ich aber schon mindestens 8 Stunden auf den Beinen.

Oft stand ich schon stundenlang am Einlass, damit man ganz vorn landet, musste man sich um die Mittagszeit schon anstellen. Dann durch die Kontrolle und dann, obwohl rennen immer verboten war, bin ich nach vorn GERANNT! So, dann steht man da. Es ist vielleicht 16 Uhr und man hat nun mindestens 4 Stunden Warterei vor sich. Kann nicht weg, weil dann Platz weg. Getränke musste man logischerweise am Einlass abgeben.

Wenn ich mir das ganze Prozedere gerade vorstelle, dann kann ich nur an zwei Worte denken: Anstrengend! Unentspannt! Aber damals habe ich das nicht so empfunden. Ich weiß noch, dass ich 2003 an einem unglaublich heißen Sommertag mehrere Stunden an einer Absperrung saß, während die Sonne ohne Pause auf mich herabschien. Das andere Extrem: An einem Februartag stand ich stundenlang vor einer Konzerthalle und bibberte in der Kälte, während mein Bruder sich gemütlich in ein Café verzog und die Zeit gemütlich verbrachte. Ich war so neidisch darauf, aber ich konnte meine Pole Position nicht verlassen.

Trotzdem habe ich bei Konzerten erstens richtig schöne und auch lustige Momente erlebt, sodass ich das auf keinen Fall bereue.

Gekreischt habe ich übrigens nie.

Ich komme auf das ganze Konzertthema, weil ich am Samstag seit laaaangem mal wieder zu einem gehe. Deswegen hatte ich auch ein lustiges Telefonat mit meiner Mum, sie fragte wie alt ich sei, weil ich ihr sagte, dass ich mir den Stress nicht mehr vorstellen kann. Sie zum Glück auch nicht. Wir werden zu Herbert Grönemeyer gehen. Ich freue mich schon darauf. Die Musik von ihm erinnert mich immer an meine Kindheit. Wir hatten in unserem Auto eine Kassette, die wir immer gehört haben, wenn wir in die Stadt oder sonstwo hingefahren sind. Wir konnten alle Lieder mitsingen (wenn auch manches so richtig schön falsch), aber es hat immer so viel Spaß gemacht. Wegen dieser Kassette habe ich mich immer aufs Autofahren gefreut.

Der Text ist einfach witzig. Und der Dialekt- den höre ich so gerne!

Mein Freund mag übrigens Konzerte gar nicht. Er sagt, dass er es komisch findet, dass eine Person von so vielen Menschen bejubelt wird. Ich finde den Gedanken auch gar nicht so uninteressant. Zumindest finde ich Ausmaße wie kreischen, weinen und sich absolut in eine Person hineinsteigern, auch nicht gut.

Ich freue mich jedenfalls auf einen entspannten Abend, Musik, tanzen und die Freiheit mir ein Getränk WÄHREND des Konzerts zu holen. 😉

Welches war euer erstes Konzert?

LG,

p.

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Veröffentlicht von

irgendwieblog

Hej Hej! Ich heiße Lisa und möchte einfach ein paar Ideen, Tipps und Inspirationen teilen. Ich koche gerne ohne Rezept. Ich liebe Mode und Kosmetik und Pinterest.

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