Checkliste gegen Kosmetik-Spontankäufe

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Wenn man ein kleiner YouTube-Suchti wie ich ist, ist es schwer an den sogenannten Hauls vorbeizukommen. Sie werden von den Zuschauern geliebt, weshalb man sich jeden Tag mit einem neuen Haul versorgen kann. In einem Haul werden einfach alle Dinge in die Kamera gehalten, die man gekauft hat. Beliebt sind beispielsweise Drogerie- oder Lebensmittel-Einkäufe.

Zugegeben, die Food-Hauls finde ich immer sehr cool, da ich gerne esse und gerne neue Lebensmittel entdecke. Essen muss man ja jeden Tag. 😉

Anders sieht es da mit Drogerieprodukten aus, genauer gesagt Kosmetik und Make-up. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals mehr als einen Nagellack leer gemacht habe. Viel eher musste ich schon einige vergammelte Lacke entsorgen.

Leider bin ich zu neugierig, um diese Drogerie-Einkäufe nicht zu schauen und so wurde ich immer mal Opfer eines Nachkaufs. Ich habe nachgeschaut und diese fünf Dinge im Bad gefunden.

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Den Lippenstift hatte ich tatsächlich mal in einem Video gesehen, die Farbe ist auch ganz schön, nur brauche ich ihn nicht, da die Farbe nicht wirklich lange hält, dann benutze ich lieber Lippenpflege mit etwas Farbe und brauche keinen Lippenstift. Das Shampoo von Dove ist nichts Besonderes, gerade bei Shampoos habe ich, zumindest bei meinen Haaren, das Gefühl das diese gegen jedes Versprechen resistent sind. Oder die meisten Versprechungen einfach übertrieben sind. Da kommt es bei mir eher darauf an, welches Produkt ich nach dem Waschen in meine Haare gebe. Dann seht ihr auf dem Bild noch einen MAC-Concealer, der total gehypt wird und für meine Haut sowas von unbrauchbar ist! Viel zu trocken und zu fest, ich kann mit dem 0,nix anfangen. Von den beiden Lidschatten benutze ich den einen ab und zu und den anderen gar nicht, hätte ich die beiden nicht, würde ich auch nichts vermissen.
Da mich diese unnötigen Käufe ziemlich stören, habe ich mir ein paar Notizen gemacht, die mir beim Einkaufen, bzw. Nicht-Einkaufen helfen sollen:

1. Einen Überblick über das eigene Make-up haben, am besten mit genauen Zahlen.

Ich habe mir nun genau notiert wieviele Lidschatten, Augenbrauenstifte, Mascara, Bodylotions ich habe. Mir hilft es wenn ich die genauen Zahlen weiß, denn gerade Produkte, die ich im Badschrank verstaut habe, habe ich nicht immer im Blick.

2. Check die Inhaltstoffe.

Darüber hatte ich ja schonmal geschrieben. Ich habe dafür die App von Codecheck auf dem Handy, die die meisten Produkte erkennt. Man kann mit der App direkt im Geschäft den Strichcode oder den QR-Code über die Handykamera scannen und schon wird das Produkt angezeigt. Funktioniert übrigens auch mit Lebensmitteln.

3. Sind die Inhaltsstoffe für mich nicht vertretbar? Zurückstellen.

Sollte die Codecheck-App ein Produkt nicht erkennen, ist es natürlich relativ schwer anhand der komplizierten Bezeichnungen zu erkennen, welcher Inhaltsstoff sich im Produkt verbirgt. Dass es nämlich alles andere leicht ist, einen bedenklichen Inhaltsstoff zu identifizieren liegt nicht nur an den Bezeichnungen, sondern auch an der sehr langen Liste bedenklicher Stoffe. Ein spontanes Entscheiden im Laden ist schwierig. Deshalb lieber Zurückstellen und zu Hause in Ruhe recherchieren.

4. Sind die Inhaltsstoffe vertretbar: Passt das Produkt zu mir, werde ich es wirklich verwenden?
5. Meistens sind Produkt-Versprechungen übertrieben.

Manchmal finde ich Produkte toll, weil sie gerade neu sind, weil ich davon irgendwo gelesen habe oder die Werbung das Tollste verspricht. Da muss ich wohl einfach stark sein, aber je öfter man widersteht, desto einfacher wird es. Zumindest habe ich das bei Klamotten festgestellt. Ich kaufe keine Klamotten mehr, die nur okay sitzen oder aus einem unangenehmen Material bestehen oder fusseln. Das ist für mich der Albtraum, Klamotten, die fusseln. Wenn ich mir sonst im Sale Teile für 5€ gekauft habe und dachte das wären Mega-Schnäppchen, sind mir die 5€ mittlerweile einfach viel zu schade. Dann denke ich, dass ich mit dem Geld in ein Café gehen und mich nett unterhalten kann und davon so viel mehr habe. (Aber das kam bei mir auch erst mit dem Alter haha.)

6. Denk daran, dass du es viel erleichternder findest weniger zu haben.

Am Ende des Tages ist der eine neue Lippenstift nichts, was mich nachhaltig glücklich macht. Vermutlich belastet er mich, wenn ich mich nicht entscheiden kann, welchen ich auftragen soll. Oder wenn ich aufräume und der Behälter schon voll ist und ich kein vernünftigen Platz habe alles ordentlich zu verstauen.

Praktisch zum ausdrucken und mitnehmen: Checkliste-gegen-Spontankäufe-fuer-unterwegs

LG,

p.

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Veröffentlicht von

irgendwieblog

Hej Hej! Ich heiße Lisa und möchte einfach ein paar Ideen, Tipps und Inspirationen teilen. Ich koche gerne ohne Rezept. Ich liebe Mode und Kosmetik und Pinterest.

6 Gedanken zu „Checkliste gegen Kosmetik-Spontankäufe“

  1. Haha, Wahnsinn, dass man jetzt schon Hilfe dabei benötigt, Produkte nicht zu kaufen 🙂 Aber du hast recht – wenn von manchen Produkte noch so viel geschwärmt wird, möchte ich sie auch am liebsten kaufen. Trotzdem bin ich mit einer übersichtlichen Menge an Produkten auch viel glücklicher, als wenn sich zu viel in meinem Barschrank bzw. Kosmetiktäschchen sammelt. LG

    1. Ja, es ist eigentlich verrückt, aber es ist doch so. Man wird so zugeballert mit neuen Produkten und Werbung und Empfehlung und neues Designs und und und…da muss man sich schon bewusst werden, dass man eigentlich gar nicht so viel braucht.. LG zurück 🙂

  2. Gerade den letzten Tipp finde ich super! Wenn ich ein tolles Produkt sehe und sich das „will ich haben“-Gefühl einsetzt, dann muss ich mir immer sagen, dass es nur ein Gegenstand/Ding ist ohne den ich wahrscheinlich auch glücklich leben könnte.Bei Kosmetik greife ich sowieso immer nur zu meinem Lieblingsrouge oder -lidschatten. Zu viel Auswahl empfinde ich da auch eher als Belastung.
    Bei Youtube habe ich fast alle Haul-Ladys entabonniert. 😉 Aber bei Food-Hauls kann ich mich auch nicht zurückhalten. 😀
    LG

    1. Ja, so ist es. Und manchmal gibt man dem Gefühl nach. Auch wenn ich die Liste nur im Kopf habe, hat sie mich nochmals sensibilisiert. Vielleicht schaffe ich das auch bald, die zu entabonnieren 😉

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