Apfelzeit: Kompott & Kuchen

apfekompott-2

Wenn ich viele Äpfel habe und sie schnell verarbeiten möchte, dann mache ich am liebsten Kompott oder Apfelmus. Für Apfelmus püriere ich die Äpfel, bei der Kompottvariante zerstampfe ich die Äpfel nur grob. Dafür braucht man wenig Zutaten, es ist schnell gemacht und warmes Apfelkompott schmeckt einfach nur gut .

Inspiriert von einem meiner Lieblingsteilchen Kanelbullar, habe ich Zimt und Kardamom dazugeben.

Apfelkompott:

Die Äpfel in Stücke schneiden und in einen Topf geben. Etwas Wasser dazu, so dass der Boden bedeckt ist. Zugedeckt aufkochen, dann die Hitze reduzieren. Für das Kompott die Äpfel mit einer Gabel grob zerdrücken. Für feinen Apfelmus, die Äpfel pürieren. Wer mag gibt Zimt und/oder Kardamom dazu.

Ich fülle das Kompott/Mus noch heiß in saubere und trockene Schraubgläser um. So hält es sich ein paar Monate.

Apfelkuchen-2

Diesen Apfelkuchen finde ich einfach super lecker. Vor allem finde ich es toll, dass man bei diesem Rezept richtig viele Äpfel verwerten kann. Gefunden habe ich das Rezept auf carrotsforclaire. Ich habe die Mengen an eine 26cm Springform angepasst und die Zutaten für den Boden etwas verändert.

Für eine 26cm Springform:

120g Dinkelvollkornmehl
120g (Nuss+Frucht) Müsli
80g Kokosöl
2 EL Ahornsirup
80g gemahlene Mandeln

70g Mandelblättchen für obendrauf

Füllung:

Apfelkompott aus etwa 5 Äpfeln
8-10 Äpfel je nach Größe

Entweder schon vorhandenes Apfelkompott/Apfelmus nehmen oder nach der o.g. Methode kochen.

Die anderen Äpfel in dünne Scheiben schneiden und dann abwechselnd schichten. Mit den Apfelscheiben beginnen, dann eine Schicht Apfelkompott usw.

Die Zutaten für den Boden einfach alle verkneten. Die Springform einfetten und den Teig auf dem Boden und einen hohen Rand andrücken, damit der Kuchen mit viiielen Äpfel gefüllt werden kann. Der Teig lässt sich sehr gut verteilen, sodass dies wirklich schnell gemacht ist.

Den Kuchen bei 180°C, 40-50 Minuten backen. Ggf. den Kuchen gegen Ende mit Backpapier abdecken, damit die Mandeln nicht zu dunkel werden.

Apfelkuchen-1

Der Boden schmeckt so lecker, etwas crunchy durch das Müsli. In meinem Müsli waren Rosinen, das hat super gepasst. Ich bin wirklich hin und weg von diesem Rezept. Kein Zucker- eigentlich schon gesund und so gut. Wirklich. Probiert ihn aus.

Ich habe den Kuchen im Kühlschrank aufbewahrt, dort hält er sich locker 3 Tage- und wird immer besser. 😉

LG,

p.

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Veröffentlicht von

irgendwieblog

Hej Hej! Ich heiße Lisa und möchte einfach ein paar Ideen, Tipps und Inspirationen teilen. Ich koche gerne ohne Rezept. Ich liebe Mode und Kosmetik und Pinterest.

15 Gedanken zu „Apfelzeit: Kompott & Kuchen“

  1. liebe lisa! endlich herbst, endlich äpfel! ich hab mir schon so lange vorgenommen, auch mal eigenes kompott zu machen – vielleicht ist das hier jetzt der startschuss 🙂 wie lange müssen die äpfel denn so ungefähr kochen, bis sie weich genug zum zerdrücken sind? nur damit ich in etwa weiß, wie viel zeit ich einplanen sollte! danke für die inspo!

    1. Ah ok, ich hätte bestimmt mindestens drei, die sind nämlich von ganz verschiedenen Bäumen, die keiner erntet..nur meine Tante und es gibt dort so viele, dass sie davon Apfelsaft in der Mosterei machen lässt. Auch lecker.

  2. Oh ja – Apfelkompott-Zeit! 🙂 Ich habe gestern einen ganzen Eimer voller Äpfel geschenkt bekommen und werde mich wahrscheinlich noch heute Abend ans Einkochen machen. Wie ich den unverwechselbaren Duft liebe, der dann noch stundenlang in der Wohnung hängt! Der Duft von Gemütlichkeit, Zuhause und Wärme. 🙂

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